Image not available

in Südfrankreich

Hundeferien

in Südfrankreich
Image not available

Ferienort und Bungalows

Hundeferien-Ferienort

Die Hundeferien findet in Südfrankreich, Le Grau du Roi, auf dem Campingplatz De L’espiguette (www.campingespiguette.fr) statt. Der Campingplatz ist riesig und gepflegt mit sehr schönen und gut ausgestatteten Bungalows. Es gibt eine Bäckerei, Supermarkt, Kiosk, Pizzaservice, Bazar und eine Bar (zu dieser Jahreszeit nicht immer alles offen). Dies ist ein bisschen ein Nachteil, da man entweder selber was zubereiten muss oder sich Pizza oder Pommes holen kann. Wer das Auto dabei hat, kann natürlich auch mal auswärts essen gehen. Während der Nebensaison ist es friedlich, da es nicht viele Besucher hat. Der Strand ist riesengross und es ist wunderschön dort mit dem Hund zu trainieren, zu spielen, zu spazieren oder zu baden. Das Wetter ist um diese Jahreszeit optimal zum arbeiten mit dem Hund, aber auch die badefreudigen kommen auf ihre Kosten.

Natürlich sollte auch in Frankreich der Hundekot im Säckli entsorgt werden. Robidog Säckli müssen mitgebracht werden. Der Hund ist auf dem Areal des Campingplatzes an der Leine zu führen (am Strand darf man sie laufen lassen). Die Hunde dürfen mit in die Bungalows gebracht werden. Es muss jedoch dafür gesorgt werden, dass der Hund nichts beschädigt und ruhig ist im Bungalow. Ebenfalls bitten wir dich, darauf zu achten, dass der Hund nicht am Bungalow vorbei laufende Passanten verbellt. Der Bungalow muss am Abreisetag bis 10.00 Uhr gereinigt (besenrein) sein, für was jeder selber verantwortlich ist (Bungalow ist auch mit Putzmaterial ausgerüstet).

Bungalows

Von den Preisangaben zu den Bungalows kann es kleine Abweichungen geben. Die Bungalows müssen selber gebucht werden.

Le Tonga
hundeferien-le Tonga 2 Personen,
1 Schlafzimmer mit Doppelbett,
sehr schöner und neuer Bungalow, nur wenige mit Hecke Euro 137.20 / Woche
L’Antlantis
4 Personen,
2 Schlafzimmer mit Doppelbett,
sehr schöner und neuer Bungalow, ohne Hecke Euro 181.30 / Woche
Le Petit Trianon
4 Personen,
1 Schlafzimmer mit Doppelbett,
1 Kinderzimmer mit Etagenbett,
sehr schöner und neuer Bungalow, ohne Hecke Euro 167.80 / Woche
Le Moréa
5 Personen,
1 Schlafzimmer mit Doppelbett,
1 Schlafzimmer mit Etagenbett und normalem Bett,
schöner Bungalow, zum Teil mit Hecke Euro 166.60 / Woche
Le Club 5
5 Personen,
1 Schlafzimmer mit Doppelbett,
1 Schlafzimmer mit Etagenbett und normalem Bett,
schöner Bungalow, zum Teil mit Hecke Euro 161.70 / Woche
Le Titom
5 Personen,
1 Schlafzimmer mit Doppelbett,
1 Schlafzimmer mit Etagenbett und normalem Bett,
schöner Bungalow, mit Hecke Euro 161.70/ Woche
Le Samoa
6 Personen,
2 Schlafzimmer mit Doppelbett,
1 Schlafzimmer mit Etagenbett,
sehr schöner, neuer Bungalow, ohne Hecke Euro 254.80 / Woche
Le Cottage Class 3
6 Personen,
2 Schlafzimmer mit Doppelbett,
1 Schlafzimmer mit Etagenbett,
etwas älterer, schöner Bungalow mit Hecke Euro 225.40 / Woche
Fidji
für 10 Personen,
eingerichtet wie zwei Wohnungen mit gemeinsamem Essraum,
sehr grosse Veranda Euro 328.30 / Woche

Umgebung

Wie man auf diesen Fotos sehen kann, ist die Umgebung auch ausserhalb des Camping Platzes enorm schön. Wir befinden uns in der Petit-Camargue, die von der Petit-Rohne bis zu der wunderschönen Stadt Aiges-Mortes reicht. Die Camargue wird zum grössten Teil landwirschaftlich und für die Viehzucht genutzt. Es gibt mehrere Meereswassersalinen, da das Gebiet sehr flach ist und früher immer wieder überschwemmt wurde. Bekannt ist die Camargue vor allem als Naturschutzgebiet. Während fast die gesamte Camargue (im deutschen Sinn) Landschaftsschutzgebiet (1970: parc naturel régional, 86.300 ha) ist, besteht das Naturschutzgebiet (1927: réserve naturelle nationale, 13.117 ha) nur aus dem Étang de Vaccarès und dem südlich davon liegenden Streifen zum Meer. Im Naturschutzgebiet lebt eine mit 400 Arten reiche Wasservogelwelt (z.B. Großer Flamingo, den sieht man wirklich, leider haben wir nur ein Foto davon). Eine touristische Attraktion sind die frei lebenden Herden weißer Camargue-Pferde, eine Wildpferdart, die nur hier vorkommt, und die teilweise sehr großen Herden der Camargue-Stiere.

Aiges-Morteshaben wir bereits mehrmals besucht. Eine sehenswerte Stadt in Mauern. Hier ein Auszug aus Wikipedia: Im Mittelalter als Hafenstadt konzipiert, liegt Aigues-Mortes nach der Verlandung der Flachwasserzone heute rund sechs Kilometer vom Mittelmeer entfernt, ist aber von dort aus noch über einen Kanal erreichbar. Die Stadt liegt außerdem am Canal du Rhône à Sète, der eine schiffbare Verbindung zwischen der Rhône und der Stadt Sète ermöglicht. Von dort kann man auch zum Canal du Midi weiter fahren.Gaius Marius erwähnt eine Siedlung an diesem Ort um 102 v. Chr. Der Name Ayga Mortas (Totes Wasser) wird erstmals im 10. Jahrhundert verwendet. Die Stadt war bis zum 16. Jahrhundert einer der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte der französischen Mittelmeerküste. Von hier segelte Ludwig der Heilige, dem auf dem Hauptplatz eine Statue errichtet ist, zum Sechsten Kreuzzug ab. Karl V. und Franz I. trafen sich 1538 in Aigues-Mortes um Verhandlungen zu führen, die zum Friedensvertrag von Nizza führten.

1240 hat Ludwig der Heilige das Gebiet erworben und 1248 angefangen, die Stadt zu errichten. Er brauchte unbedingt einen Mittelmeerhafen, der auf königlichem Gebiet lag. Bis in das 13. Jh. hinein besaß der französische König kein Land in Süd-Frankreich. Er ließ zuerst die Tour de Constance errichten und seine Nachfolger ließen später daneben ein Festungsviereck anlegen mit einem umlaufenden Wehrgang mit 10 Stadttoren. Gegen Ende des 13. Jhs. war die Anlage vollendet. Diese Grundform ist heute noch erhalten.

Bis zum 14. Jh. blühte hier der Handel – was ja nicht lange war, denn die Stadt war Ende des 13. Jhs. erst fertig geworden -, dann begann das Meer, sich zurückzuziehen. Von da an konzentrierten sich die Bewohner statt auf den Handel auf den Weinbau und die Salinen. Salz war im Mittelalter überaus wichtig. Noch heute wird außerhalb der Stadtmauern intensiv Salz insbesondere Fleur de Sel gewonnen.

Hauptsehenswürdigkeiten sind die vollständig erhaltene Stadtmauer, die Altstadt und die Tour de Constance. Der Turm diente zur Zeit der Hugenottenkriege als Gefängnis für Frauen. Die durch ihre lange Gefängnisstrafe bekannt gewordene Marie Durand war hier 38 Jahre lang eingekerkert, da sie ihrem protestantischen Glauben nicht abschwor.

Was man ebenfalls besuchen kann, ist Le Grau du Roi. Hier Wiki: Gegründet wurde Le Grau-du-Roi von italienischen Einwanderern am Ende des 19. Jahrhunderts in einer unwirtlichen Zone zwischen Meer und Teichen an der Mündung des Vidourle in das Mittelmeer. Bis in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts waren die wirtschaftlichen Aktivitäten der Stadt völlig auf die Fischerei beschränkt. Danach wurde der Tourismus zunehmend bedeutsamer. Ende der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts wurde mit der Anlage eines neuen Yachthafens begonnen. Heute ist daraus der Stadtteil Port Camargue geworden, der grösste Freizeithafen Europas.

nach oben